Schmoren

Beim Schmoren wird das Fleisch zunächst bei großer Hitze sehr scharf angebraten um dann anschließend in genügend Flüssigkeit langsam zu garen. Der Topf sollte dabei möglichst mit einem Deckel verschlossen werden, dann bleibt die Flüssigkeit in ausreichender Menge erhalten.

Geeignete Flüssigkeiten zum Schmoren

Zum einen kann man das Fleischstück, nachdem es von allen Seiten kräftig angebraten wurde, mit Wasser aufgießen. Am Besten gelingt das Fleischstück beim Schmoren, wenn es zu 2/3 mit Wasser bedeckt ist. Weiter eignen sich auch Wein oder eine eigens angefertigte Marinade. Auch Brühe kann als Flüssigkeit zum sanften Schmoren verwendet werden.

Welches Fleisch lässt sich so zubereiten?


Das Schmoren ist eine besonders sanfte und schonende Methode der Fleischzubereitung. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise Rouladen perfekt zubereiten. Ebenso lassen sich so Gulasch und Fleisch garen und gelingen garantiert. Wer einen Braten zubereiten möchte sollte sich auch der Methode des Schmorens bedienen um ein wirklich schmackhaftes Ergebnis zu erzielen.

Welche Tricks sollte man beachten beim Schmoren?

In jedem Fall ist es günstig, beim Anbraten des Fleisches etwas Gemüse, das könnte beispielsweise etwas Suppengemüse sein, hinzuzufügen und mit anzubraten. So erhält man schon einmal eine gute Basis für eine perfekte Soße – denn die ist beim späteren Genuss nicht unerheblich. Das Fleisch muss bei recht großer Hitze kräftig angebraten werden und, das ist wichtig, von allen Seiten angebraten werden. Dadurch entstehen eben die Röstaromen, die auch für die Soße so wichtig sind.

In der Folge muss man unbedingt darauf achten, nach dem Anbraten die Temperatur zu verringern und das Fleisch ganz sanft köcheln zu lassen. Ein wenig Zeit muss man schon einplanen um mit dem Schmoren ein gelungenes Gericht zu servieren.
Auch ist es möglich, den Bräter zum Schmoren in den Backofen zu schieben und dort das Fleisch “leise lächelnd” zu garen. Der Braten sollte bereits direkt nach dem Vorgang des Anbratens gewürzt werden, das ist besonders wichtig.

Für diese Art der Zubereitung eignen sich nicht nur Fleischsorten, auch diverse Gemüsearten lassen sich damit sanft und äußerst schmackhaft auf den Tisch bringen.

Wer so seinen Braten zubereitet, der läuft nicht Gefahr, ein zähes und ungenießbares Stück Fleisch zu erhalten denn das leichte Köcheln sorgt dafür, dass man ein wirklich zartes Stück Fleich erhält und der volle Geschmack sich entfalten kann. Es lohnt sich also, ein wenig Zeit für die Zubereitung zu investieren – Zunge und Gaumen werden es danken.

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